• Cellon (Via ferrata senza confine)

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Cellon (Via ferrata senza confine)

Sehr schöner und lohnender Klettersteig mit einem interessanten Zugang über den Cellonstollen.

Anreise

Kötschach-Mauthen ist erreichbar über die A 2, Ausfahrt Arnoldstein und weiter über Hermagor auf der Bundesstraße 111. Oder aus dem Raum Lienz von Oberdrauburg auf der Bundesstraße 110 über den Gailbergsattel.
Von Kötschach-Mauthen fährt man auf der B 110 weiter auf den Plöckenpass.

Ausgangspunkt

Parkplätze am Plöckenpass, 1357 m

Aufstieg

Zustieg

Vom Parkplatz auf der Westseite, über der Lawinengalerie, beginnt der markierte Steig zum Cellon. Zuerst folgt man dem „Geo-Trail“ durch Buschwerk bis zu einer Abzweigung. Links aufwärts bis man über schrofiges Gelände (Drahtseile) hinauf zum Eingang des Stollens kommt. Durch diesen steil ans obere Ende des Stollens. Der Stollen wurde 1916 als Zugang zu den österreichischen Stellungen auf der Cellon-Schulter gebaut, ist 183 m lang und überwindet 110 Höhenmeter. Wegen des meist feuchten und rutschigen Geländes im Stollen ist Vorsicht angebracht. Drahtseilsicherung im Stollen (Stellen bis B/C). Unbedingt mit Stirnlampe, da es wegen der seltenen Lichtauslässe über lange Strecken recht dunkel ist. Der Stollen kann auch außen umgangen werden.
Nach dem Stollen durch Latschen und über Blöcke auf einen flachen Boden und hinauf zur sogenannten „oberen Schulter“. Der Markierung „Senza confine“ zum Einstieg folgen, rechts zweigt der Steinbergerweg ab, zuletzt über eine Schutthalde zum Einstieg.

Wegbeschreibung / Routenverlauf

Über die steile und lange Einstiegsplatte (Stellen D) mit Hilfe von Klammern auf die Gratkante hinaus. An ihr in abwechslungsreichem Gelände über den Grat zu einem Steilaufschwung. Dieser wird rechtshaltend steil und abdrängend überwunden (schwierigste Stelle, D). Weiter über den Grat bis nach einem kurzen Abstieg eine neuerliche sehr steile Stelle (bis C) folgt. Nach dieser leichter weiter, zuletzt auf der Südseite im Gehgelände in eine Senke (von rechts kommt der Steinbergerweg herauf). In wenigen Minuten erreicht man über den Wiesenhang den Gipfel des Cellon

Abfahrt

Abstieg
Zurück in den Sattel und auf italienischem Gebiet im Abstiegssinne nach rechts über den alten Kriegssteig. Dieser durchquert die Südflanke des Cellon hinüber bis zur Grünen Schneid. Einige kurze Stellen verlangen Trittsicherheit, eine kurze Gegensteigung ist zu bewältigen. Von der Grünen Schneid südwärts dem Steig folgen, dann in östlicher Richtung weiter talwärts, dabei stößt man auf den „Schulterweg“ und auf diesem hinunter zum Plöckenpass.

 

Fakten

  • Höhen Unterschied: 914
  • Exposition: SO- O
  • Schwierigkeit: D
  • Seehöhe Ausgangspunkt: 1368
  • Seehöhe Ziel: 2241
  • Felszustand: ausgezeichnet
  • Beste Zeit (Saison): Sommer - Herbst
  • Gebirge: Karnische Alpen
  • Gebiet: Plöckenpass
  • Land: Österreich

Übersichtsbilder

Bilder

Zusatzinformationen

Kommentare

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